Ihr wart schon immer jeden Tag draußen. Jetzt zählt es.
Doggl färbt jede Wabe ein, über die ihr lauft. Aus der Runde um den Block wird ein Revier — und aus der Frage „noch einmal ums Karree?“ eine, auf die es eine Antwort gibt.
Der Moment, für den ihr den Umweg geht
Noch zweihundert Meter geradeaus, dann links, dann seid ihr wieder da, wo ihr losgelaufen seid. In dem Augenblick, in dem sich der Kreis schließt, gehört euch alles darin auf einen Schlag — auch die Mitte, die ihr nie betreten habt.
Und so holt ihr euch zurück, was euch jemand abgenommen hat. Eine geschlossene Runde nimmt die ganze Fläche, auch was gerade jemand anderem gehört. Ein Gang quer hindurch färbt nur freie Waben; fremde knabbert er bloß an, und erst nach ein paar Gängen kippen sie zu euch. Wenn also am Montag jemand durch euer Revier gestreunt ist, wisst ihr, wie die Runde am Dienstag aussieht.
Danach seht ihr schwarz auf weiß, wie es steht: die Form eurer Runde, und daneben die vier Zahlen — eingenommen, Neuland, verteidigt, angeknabbert.
Wer läuft hier noch?
Irgendwer hat euch die Wabe an der Ecke abgenommen. In der Rangliste steht, wer — drei Listen, sortiert nach Waben.
Nachbarn sind die, die in eurer Gegend Revier haben: die, gegen die ihr wirklich antretet. Global zeigt, wo ihr insgesamt steht. Und die Liga stellt euch neben Hunde, die so unterwegs sind wie ihr — kurz oder lang, immer dieselbe Runde oder jeden Tag woanders. Ein alter Hund mit seiner Blockrunde misst sich dort mit anderen Blockrunden-Läufern und nicht mit dem Langstreckler von gegenüber.
Für die Vitrine
Erste Pfote. Kreisläufer. Wilderer. Nachbarschaftshund. Fünfundvierzig Medaillen für Strecke, Runden, Serien und erobertes Land — und die nächste ist immer schon zu sehen, damit ihr wisst, wofür ihr losgeht.
Sie gehören der Fellnase, und sie verfallen nie. Was einmal verdient ist, bleibt.
Ein Tippen, und die Nachbarschaft weiß Bescheid
Giftköder im Park. Der Gedanke, über den niemand gern redet, und der jedem Halter schon einmal im Nacken saß.
In Doggl ist er ein Tippen: Art wählen, fertig. Alle in der Gegend sehen die Meldung, bevor sie dort langlaufen — und wer unterwegs zu nah kommt, wird gewarnt, auch mit dem Telefon in der Tasche. Wer später vorbeikommt, sagt, ob es noch stimmt. So bleibt die Karte aktuell.
Wo war noch mal der Beutelspender?
Drückt lange auf die Karte, und ihr könnt eintragen, was dort ist: einen Beutelspender oder eine Wasserstelle. Kleine Dinge — genau die, die man unterwegs sucht, wenn die Rolle leer ist oder der Hund hechelt.
Wir wissen nicht, wo ihr langlauft
Eine App, die jeden Tag mitläuft, kennt am Ende die Haustür. Das ist die Frage, die vor allen anderen kommt — und Doggl ist von der ersten Zeile an so gebaut, dass die Antwort kurz ausfällt:
Der aufgezeichnete Weg verlässt euer Telefon nicht. Weder während des Gangs noch danach.
- Zusehen kann euch niemand. Auch die Warnung vor einer Gefahr voraus rechnet die App selbst — eure Position geht dabei nirgendwohin.
- Andere sehen Waben, keine Linien. Ein Sechseck ist gut 60 Meter breit; wo genau ihr darin gelaufen seid, steht nirgends.
- Foto und Profil eures Hundes sehen andere erst, wenn ihr den Schalter umlegt. Beide Freigaben stehen von Haus aus auf aus und lassen sich jederzeit zurücknehmen.
- Kein Haltername, keine E-Mail-Adresse, kein Passwort. Die öffentliche Identität ist der Hund.
- Keine Werbung, kein Tracking, kein Analyse-SDK. Es gibt schlicht nichts, was wir weiterreichen könnten.
- Ein Knopf löscht euer Konto — und mit ihm Revier, Fotos, Spaziergänge und Duelle. In der App, ohne Mail an uns.
Nachlesen, was genau erhoben wird und wie lange es bleibt: Datenschutzerklärung.
Und wo Doggl gerade steht
Noch nicht im App Store. Doggl wird gerade gebaut und im kleinen Kreis getestet — mit echten Hunden, echten Runden und echtem Regen. Wenn ihr dabei sein wollt, schreibt an support@doggl.app.
Doggl braucht ein iPhone mit iOS 18 oder neuer und die Erlaubnis, den Standort auch im Hintergrund zu benutzen — sonst endet die Aufzeichnung, sobald das Telefon in der Jackentasche verschwindet.